Bildung + Lernen gGmbH

 
 

14.05.2019 | Tag der Kinderbetreuung

Die tägliche Arbeit von Kinderbetreuerinnen und Kinderbetreuern hat große Bedeutung für Kinder, Eltern und unsere Gesellschaft. Sie alle haben Anerkennung und ein Dankeschön verdient. Aus diesem Grund hat sich 2012 eine Initiative gebildet und den Tag der Kinderbetreuung ins Leben gerufen. Der Aktionstag 2019 fand gestern deutschlandweit statt.

Die Bildung+Lernen gGmbH beschäftigt im Kreis Unna rund 280 pädagogische Kräfte in den Offenen Ganztagsschulen. Daher war der gestrige Tag der Kinderbetreuung auch eine gute Gelegenheit, den Mitarbeitenden Dank für ihre Arbeit zu sagen. Jede Einrichtung erhielt daher einen Obstkorb, der von Geschäftsführer Thorsten Schmitz und Betriebsleiterin Petra Schröder übergeben wurde. „Mit Ihrer engagierten Arbeit schaffen Sie für die Kinder gute Chancen für die Zukunft.“, lobte Thorsten Schmitz seine Mitarbeitenden.

Foto: Thorsten Schmitz, Geschäftsführer der AWO Tochtergesellschaft Bildung+Lernen gGmbH, bedankte sich zusammen mit Betriebsleiterin Petra Schröder (3. v.r.) bei den Einrichtungsleitungen und Mitarbeitenden der Offenen Ganztagsschulen im Kreis Unna.

26.04.2019 | In den Osterferien erlebten die Schülerinnnen und Schüler der OGS am Heikenberg ihre Stadt einmal ganz anders. Nach einem gemeinsamen Frühstück stand ein Ausflug in die Lüner Innenstadt an. Die Kinder hatten sich – nicht ganz verwunderlich – für einen Besuch im Eiscafé entschieden. Doch bevor es soweit war, hatten die Fachkräfte der OGS eine Stadtralley geplant.

In der Innenstadt mussten sich die Schülerinnen und Schüler unterschiedlichen Aufgaben stellen. Im Rathaus musste zum Beispiel herausgefunden werden, wie viele Etagen es gibt und was man im Bürgerbüro erledigen kann. Besonders neugierig waren die kleinen Entdecker darauf, in welcher Etage der Bürgermeister arbeitet und ob er in den Ferien auch da ist. „Der Job ist nicht so einfach, der muss soviel Papierkram erledigen und die Stadt regieren.“, stellte ein Schüler seine Informationen zum Bürgermeister dar.

Anschließend ging es zur Lippetreppe, wo fasziniert die Enten beobachtet wurden. Im Tobispark konnten sich alle dann nach Herzenslust austoben. Und dann war es zum Abschluss eines erlebnisreichen Vormittages soweit: alle bekamen endlich ihr leckeres Eis!

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Die Kinder der ersten Klasse, der Offenen Ganztagsschule am Heikenberg, haben am Freitag ihre Eltern zu einem abwechslungsreichen Indianernachmittag eingeladen.

In der Zeit von 14.30 Uhr bis 16.00 Uhr haben die Kinder ihren Eltern über die Indianer berichtet. „Wo lebten die Indianer?“, „Wer hat die Indianer entdeckt?“ und „Wie kamen die Indianer zu ihren Namen?“ waren nur ein Teil der beantworteten Fragen. Doch das war noch nicht alles. Selbst erstellte Plakate wurden vorgestellt, ei n Indianertanz, bei dem die Eltern mitmachen konnten, vorgeführt, und selbstgebastelter Indianerkopfschmuck sowie selbst kreierte Indianerkostüme wurden stolz präsentiert.

Gegen Mittag  bereiteten die Kinder gesunde Indianerspieße vor und backten Aztekisches Maisbrot. Es gab eine Indianerfotowand, welche mit Begeisterung von Jung und Alt genutzt wurde, ein Tipi schmückte den Raum und wer Lust hatte, konnte sein Können beim Zielscheiben werfen unter Beweis stellen. Abschließend fand noch eine Indianertaufe statt, bei der jedes Kind ein Namensschild mit seinem individuellen Indianernamen und eine dazugehörige Indianerurkunde bekam.

Der Nachmittag war der erfolgreiche Abschluss des Indianerprojekts, welches seit Anfang Januar bearbeitet wurde. Das Thema hatten die Kinder selbst während einer Kinderkonferenz als Projektwunsch geäußert. Corinna Döring (Einrichtungsleitung und Gruppenleitung) der Glücksbärchis freute sich über die große Beteiligung. „Es waren viele Eltern da. Doch auch, wenn ein Elternteil nicht kommen konnte, waren die betroffenen Kinder nicht alleine, da dann die Großeltern gekommen sind. Das freut mich sehr.“

Somit fand ein gemütlicher und informativer, aber auch spaßiger Nachmittag statt, sowohl für die Kinder als auch für die Erwachsenen.

Träger der Offenen Ganztagsschule ist die BILDUNG + LERNEN gGmbH, einer Tochtergesellschaft der AWO Unterbezirk Unna

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04.12.2018 | Bis zum Ende des Jahres hat die AWO Familienbildungsstätte in Schwerte 12 niederschwellige Frauenkurse angeboten. Diese finden in Kooperation mit dem AWO Bundesverband und dem BAMF statt. Die niederschwelligen Frauenkurse zielen darauf ab, die seit längerem in Deutschland lebenden zugewanderten Frauen in ihrem Selbstvertrauen zu stärken, damit sie sich öffnen und weitere Schritte zur Integration unternehmen können. Dazu werden die Frauen in den Kursen unter anderem ermutigt, die deutsche Sprache weiter zu lernen und anzuwenden sowie soziale Kontakte zu knüpfen. Die Kurse passen sich flexibel an die Bedarfe der Teilnehmerinnen an und können sehr unterschiedliche Kenntnisse vermitteln: von der ersten Orientierung im neuen Stadtteil über die Vermittlung wichtiger Informationen zu Themen der Bildung und Erziehung bis hin zur weiteren Lebensplanung einschließlich der Frage, wie eine Integration in den Arbeitsmarkt erfolgen kann. Bei jedem Kurs steht dann auch immer eine Exkursion auf dem Programm, so z. B. nach Köln zur Besichtigung des Doms oder in kleinem Rahmen ein Besuch der hiesigen Banken, Ärzte usw. Der Umgang mit Geld ist für viele ein wichtiges Thema. So erstellten die Frauen in einem Kurs ein Haushaltsbuch, das benötigte Knowhow erhielten sie durch eine Fachfrau am PC in der Familienbildungsstätte in Holzen. Der Schulungsort ist je nach Angebot unterschiedlich, es finden Kurse in unserem Stammhaus in Holzen wie auch bei kooperierenden Vereinen und Kitas statt. 

Die Kurse werden ausschließlich von Frauen geleitet, häufig mit Migrationshintergrund, was zusätzlich zu einer vertrauensvollen Atmosphäre beiträgt. Die im Konzept beschriebene Zielgruppe wird mit den Kursen gut erreicht, darunter insbesondere zurückgezogene, lernungewohnte Frauen mit Einschränkungen in der Lebensgestaltung und Bewegungsfreiheit. 

Jede Frau kann insgesamt an 102 Kursstunden teilnehmen, die in jeweils 3x 34 Stunden aufgeteilt sind. Dabei wird deutlich, dass der Besuch mehrerer Kurse die Erreichung der eigenen Zielsetzung und die Stärkung der Selbstwirksamkeit steigert.

Über die Kursteilnehmerinnen haben sich viele interessante Kontakte und Verbindungen ergeben. So startet die Familienbildungsstätte im nächsten Jahr neue Kurse und Aktionen in Kooperation mit dem türkischen Elternbund, z.B. Schwimmen nicht nur für muslemische Frauen, ein neuer offener Frauentreff usw.

Sehr stolz sind wir auf unsere Dozentinnen, die nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus Aserbaidschan, Syrien und der Türkei stammen. In einer Schulung vom AWO Bundesverband wurden sie auf ihre Tätigkeit vor Ort vorbereitet und es zeigte sich schon da, dass sie mit dem durch die Familienbildungsstätte erstellten Konzept sehr gut aufgestellt sind.

Auch im nächsten Jahr soll es mit den Kursen weitergehen. Interessentinnen, aber auch Institutionen, die hier Bedarf sehen, können sich bei Sabine von der Heide, AWO Familienbildungsstätte 02304/ 98106-11 melden

Pressemitteilung Dez.2012